Gewalt bei Wahlen im Kongo

Bei den Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo ist es heute im Südosten des Landes zu Gewaltausbrüchen gekommen. Bei zwei bewaffneten Angriffen auf einen mit Wahlurnen beladenen Lastwagen und auf ein Wahllokal wurden in der Stadt Lubumbashi fünf Menschen getötet. Unter den Toten sollen drei der Angreifer sein, die von Polizisten erschossen wurden.

In anderen Landesteilen war es jedoch bis zum Nachmittag weitgehend friedlich geblieben. Allerdings werden Protestaktionen und Ausschreitungen befürchtet, wenn am 6. Dezember das Wahlergebnis veröffentlicht wird.

Zudem war bereits von Wahlbetrug die Rede. Beobachtern zufolge wird es aber wegen der enormen Größe des Landes einige Zeit dauern, um sagen zu können, ob die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen fair verlaufen sind. Amtsinhaber Joseph Kabila gilt als Favorit bei der Abstimmung.