Bis zu elf Tote bei Wahl in Demokratischer Republik Kongo

Bei gewaltsamen Übergriffen im Zuge der Parlaments- und Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo sind gestern bis zu elf Menschen getötet worden. Nach Angaben von Provinz-Gouverneur Moise Katumbi stürmten in der südöstlichen Stadt Lubumbashi bewaffnete Männer ein Wahllokal und erschossen drei Menschen - zwei Polizisten und eine Wählerin. Auch mehrere Angreifer seien ums Leben gekommen.

Zu der Abstimmung im Kongo sind rund 32 Millionen Wähler aufgerufen. Für das Präsidentenamt gibt es elf Bewerber, der wichtigste Herausforderer von Präsident Joseph Kabila ist Oppositionschef Etienne Tshisekedi.

Nach dem neuen Wahlrecht gibt es bei der Präsidentenwahl nur noch einen Wahlgang, der Bestplatzierte siegt. Der Wahlkampf war am Wochenende chaotisch zu Ende gegangen. Bei gewaltsamen Zwischenfällen gab es zwei Tote.