Argentiniens Präsidentin an Krebs erkrankt

Die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez ist an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Das Staatsoberhaupt werde im Jänner operiert und werde deswegen sein Amt eine Zeit lang nicht ausüben, erklärte ein Regierungssprecher gestern in Buenos Aires.

Das Karzinom habe keine Metastasen entwickelt. Wenn sich diese Diagnose bestätige und der Tumor entfernt werden könne, „dann dürfte die Prognose gut sein“, fügte er hinzu. Als Operationstermin nannte er den 4. Jänner.

Die 58-Jährige war im Oktober mit einem Erdrutschsieg im Amt bestätigt worden, nachdem ihr Mann Nestor Kirchner ein Jahr zuvor an einem Herzinfarkt gestorben war. Es war lange erwartet worden, dass Fernandez bei der Wahl für Kirchner Platz macht.