Harter Sanierungskurs zeigt Folgen

In Griechenland dreht sich eine Spirale, die immer mehr Menschen in die Armut treibt. Das Land braucht dringend Geld, bekommt das aber nur, solange Kreditgeber Vertrauen in einen erfolgreichen Sanierungskurs haben. Das bedeutet: Der Staat setzt den Rotstift an, wo immer es geht. Diesen Druck spüren mitterweile weite Teile der Bevölkerung. Beinahe jeder zweite Jugendliche ist arbeitslos, die Einkommen sinken drastisch, Geschäfte schließen. In Athen stieg die Zahl der Obdachlosen im letzten Jahr um 20 Prozent, im ganzen Land sind Hunderttausende auf Lebensmittelhilfe angewiesen.

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