Strache sieht ÖVP-Bewegung in Richtung FPÖ

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache sieht eine wachsende Nähe seiner Partei zur ÖVP. Dass die Volkspartei - zum Unterschied von der SPÖ - mit der FPÖ über eine mögliche Zustimmung zu einer verfassungsrechtlich abgesicherten Schuldenbremse verhandelt, sieht Strache als Beleg dafür, dass sich „die ÖVP auf die freiheitlichen Kernthemen zubewegt“.

Mit einem Urnengang rechnet Strache noch in diesem Jahr. Koalitionspräferenzen will Strache aber noch nicht erkennen lassen. „Nach einer kommenden Wahl ist es durchaus möglich, dass heutige Spitzenrepräsentanten andere sind.“ Wahlkämpfen werde man auch gegen „Sozialschmarotzer“, so Strache vor dem Neujahrstreffen der Freiheitlichen in Salzburg.

Für das traditionelle FPÖ-Neujahrstreffen am Samstag in Salzburg verspricht Strache: „Das wird eine ordentliche Zukunftsansage.“ Auf die Frage, ob man die Kanzleransage vom letzten Parteitag noch toppen könne, sagte er: „Bundeskanzler ist ja vielleicht auch nur ein Zwischenschritt.“