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Ausgebeutet und missbraucht

Es ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Schweiz, das erst langsam aufgearbeitet wird. Hunderttausende, vorwiegend aus Städten stammende Kinder mussten sich ab dem 19. Jahrhundert bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts in Zeiten von Armut und Hunger auf Bauernhöfen verdingen. Weggerissen aus ihren Familien, die sich die Kinder nicht leisten konnten, wurden sie von den Behörden als Gratisarbeitskräfte auf Höfe geschickt. Dort schufteten sie, zehn bis zwölf Stunden täglich, unter widrigsten Umständen ohne Lohn. Entschädigungen werden ihnen bis heute verwehrt.

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