Dutzende Tote bei Anschlägen in Bagdad

Bei einer Serie von Anschlägen in Vororten der irakischen Hauptstadt Bagdad sind heute mindestens 60 Menschen getötet worden. Das berichteten die irakische Polizei und Mediziner. Die Angriffe richteten sich gegen mehrheitlich schiitische Gegenden. Dort sollen vor allem Polizisten im Visier der Attentäter gewesen sein.

Auch in anderen Städten soll es zu mehreren Anschlägen gekommen sein, die eine noch unbekannte Zahl von Todesopfern gefordert haben dürften. Die Ziele weiterer Anschläge waren den Angaben zufolge mehrere Ortschaften in den Provinzen Salahaddin im Norden und Dijala im Zentrum des Landes. Die Anschläge seien von bewaffneten Gruppen, mit Autobomben und ferngezündeten Bomben am Straßenrand verübt worden, hieß es.

Die Zahl der Anschläge im Irak hat sich seit den Jahren 2006 und 2007 allmählich verringert. Allerdings gibt es immer wieder Tage mit zahlreichen Toten, im Jänner waren es insgesamt 151. Seit dem Abzug der letzten US-Soldaten aus dem Irak Mitte Dezember nahm insbesondere die Zahl der Anschläge auf Schiiten zu.

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