„Nichts Anrüchiges“

Im Zuge des Korruptions-U-Ausschusses ist die öffentliche Aufmerksamkeit für die Beziehungen von Politikern zu Unternehmen und Geschäftsleuten deutlich gestiegen: Jetzt gerät auch der Tiroler ÖVP-Landeshauptmann Platter wegen mehrerer Jagdeinladungen zusehends unter Druck. Platter verteidigt sich: Eine Jagdeinladung sei „nichts Anrüchiges“. Entscheidend sei, „ob jemand einen Vorteil daraus bekommen hat, und das ist nicht der Fall“. Kritik kommt aber auch aus der eigenen Partei. Platter fordert unterdessen, dass die Tiroler Nationalratsabgeordnete Hakl, die wegen angeblicher Wahlkampfspenden der TA in der Kritik steht, ihre Funktion als Telekomsprecherin der ÖVP ruhend stellt.

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