Selbstmordanschlag in Mogadischu: Mehrere Tote

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Versammlung in Mogadischu, an der auch der somalische Regierungschef teilnahm, sind heute mindestens zehn Menschen getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur AP. Ministerpräsident Abdiweli Mohamed Ali und mehrere seiner Minister blieben bei dem Anschlag unversehrt, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Allerdings sollen zwei hochrangige Sportfunktionäre gestorben sein.

Den Berichten zufolge zündete eine junge Frau einen Sprengstoffgürtel bei einer offiziellen Zeremonie. Mindestens sieben Menschen wurden verletzt.

Die Gewalt in der somalischen Hauptstadt hat deutlich zugenommen, seit die Al-Schabab-Miliz im August ihre festen Stellungen in der Stadt aufgegeben hat und nun eine Guerilla-Taktik verfolgt. Die Miliz kämpft gegen die vom Westen unterstützte Übergangsregierung und Truppen der Afrikanischen Union (AU).