Erneut Zwischenfälle mit Flugzeugen in Pakistan

In Pakistan haben zwei neue Zwischenfälle mit Passagiermaschinen Forderungen nach schärferen Sicherheitskontrollen laut werden lassen. Nach dem Flugzeugabsturz bei Islamabad mit 127 Toten kamen heute auf dem Flughafen Karachi rund 150 Insassen einer Boeing 737 mit dem Schrecken davon, als bei der Landung das Fahrwerk brach.

Wie der Sprecher der zivilen Luftfahrtbehörde, Parvez George, mitteilte, gehörte die Maschine der Fluggesellschaft Shaheen Air, einem von drei privaten Anbietern in Pakistan.

Leck in Benzintank

Wenig später mussten den Angaben zufolge auf dem Flughafen von Lahore im Osten des Landes 87 Passagiere einer weiteren Shaheen-Air-Maschine in Sicherheit gebracht werden, nachdem kurz vor dem Start ein Leck in einem Benzintank entdeckt worden war.

Nach Bekanntwerden der Zwischenfälle habe die Regierung die zivile Luftfahrtbehörde aufgefordert, bei allen Maschinen der privaten Fluggesellschaften die Einhaltung der Sicherheitsstandards zu überprüfen, sagte George.

127 Tote bei Crash im Landeanflug

Am Freitag war eine Boeing 737 der privaten Fluggesellschaft Bhoja Air beim Anflug auf den Flughafen der Hauptstadt Islamabad abgestürzt. Dabei waren alle 127 Insassen ums Leben gekommen. Die Unglücksursache ist noch unklar.