Träumen von der Traumdeutung

Arthur Schnitzler hat seinen Tod, den Kaiser und schlechte Theaterkritiken gefürchtet. Dafür liebte er die Frauen und Klimt. Das und vieles mehr offenbart sich in den Träumen Schnitzlers, die nun in einem sorgfältig editierten Band erschienen. Der Schriftsteller, er wurde vor genau 150 Jahren geboren, träumte sogar recht häufig von der Traumdeutung. Für Freud, dem Schnitzler für viele ja fast zum Verwechseln ähnlich sah, wären Schnitzlers Träume ein gefundenes Fressen gewesen, nicht nur wegen der „halbnackten Cocotten“, die im Kopf des Autors in der Nacht herumspukten.

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