Documenta (13): Abschied vom Menschenkult

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Abschied nehmen heißt es auf der documenta (13) in Kassel von den Götzen der Vergangenheit - von Kommerz-Superstars (wie Janet Jackson), vom Auto, von grenzenlosem Konsum; nur noch in pseudonostalgischen Statements wird ihrer gedacht. Ein Rundgang bei der wohl wichtigsten Kunstschau der Welt zeigt ein Menschen- und Weltbild, das sich in einem dramatischen Wandel befindet. Die Kunstwerke sind spektakulär, wenn auch nicht marktschreierisch. Am Eröffnungswochenwende fanden die Besucher vieles „cool“, wiewohl man angesichts von Grashügeln und Schmetterlingsgärten allerorten die Frage hörte: „Ist das Kunst?“

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