Sieben Tote bei US-Drohnenangriffen in Pakistan

Bei weiteren US-Drohnenangriffen im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen.

Wie aus Geheimdienstkreisen in der Region verlautete, feuerte heute ein unbemanntes Flugzeug zwei Raketen auf eine Gehöft in der Nähe von Miranshah im Stammesgebiet Nordwaziristan. Aus den zerstörten Gebäuden seien mindestens drei Leichen geborgen worden.

Bereits am Vorabend waren den Angaben zufolge vier Menschen getötet worden, als eine US-Drohne in dem Gebiet ein Fahrzeug beschoss. Bei den Opfern soll es sich um radikalislamische Extremisten handeln. Nordwaziristan gilt als Taliban-Hochburg und Rückzugsraum für Angehörige des Terrornetzwerks Al-Kaida.

In der Gebirgsregion soll Ende Mai auch der Vizechef von Al-Kaida, Abu Jahja al-Libi, bei einem Drohnenangriff ums Leben gekommen sein. Das hatte die US-Regierung vergangenen Woche erklärt. Pakistanische Geheimdienste hatten die Meldung bestätigt.