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Aus für inszenierte „Traumehen“

Scheidungen in Hollywood waren in den vergangenen Monaten keine Seltenheit. Künftig gehen nicht nur Tom Cruise und Katie Holmes getrennte Wege. Auch die öffentlich inszenierten „Traumehen“ von Heidi Klum und Seal sowie die bisherige Vorzeigeehe von Johnny Depp und Vanessa Paradis standen vor dem Aus.

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Johnny Depp und Vanessa Paradis: 14 Jahre lang galt sie als Traumbeziehung zweier Prominenter, am 19. Juni 2012 war es offiziell aus. Der Schauspieler („Fluch der Karibik“) und die zehn Jahre jüngere Schauspielerin und Sängerin („Joe le Taxi“) gingen „in Freundschaft“ auseinander.

Heidi Klum und Seal: Das deutsche Topmodel und der britische Sänger gaben im Jänner 2012 in ihrem verflixten siebenten Ehejahr die Trennung bekannt, im April reichte Klum die Scheidung ein. Das Traumpaar inszenierte sich gerne vor Kameras. An jedem Hochzeitstag erneuerte es medienwirksam seinen Treueschwur.

Demi Moore und Ashton Kutcher: Die Schauspielerin zog nach sechs Jahren Ehe im November 2011 den Schlussstrich unter die Beziehung mit ihrem rund 15 Jahre jüngeren Kollegen Ashton Kutcher - „mit großer Trauer und einem schweren Herzen“, wie sie mitteilte.

Ashton Kutcher und Demi Moore

APA/dpa/Gero Breloer

Kutcher und Moore trennten sich im November 2011

Arnold Schwarzenegger und Maria Shriver: Bis zur Silberhochzeit im April 2011 galten der Ex-Schauspieler und Gouverneur von Kalifornien und die Kennedy-Nichte als Traumpaar der amerikanischen High Society, dann gingen sie getrennte Wege. Nachdem Schwarzenegger öffentlich gestand, ein inzwischen 13 Jahre altes Kind mit einer Haushälterin der Familie zu haben, reichte Shriver im Juli die Scheidung ein.

Madonna und Guy Ritchie: Nach rund acht Jahren Ehe verkündete das Paar im November 2008 die geplante Scheidung. Die beiden lebten hauptsächlich in London. Regisseur Ritchie bekam angeblich etwa 50 Millionen Pfund (heute rund 60 Millionen Euro).