Mexiko: Zweitplatzierter will Wahl anfechten

Der bei der Präsidentenwahl in Mexiko zweitplatzierte Andres Manuel Lopez Obrador hat mit einer Anfechtung des Ergebnisses gedroht. Bei der Abstimmung am Sonntag habe es schwere Verstöße gegeben, sagte der Linkspolitiker auf einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt gestern.

Die einstige Staatspartei PRI habe Stimmen gekauft. Sollte der Sieg ihres Kandidaten, Enrique Pena Nieto, offiziell bestätigt werden, werde er dagegen vorgehen.

Auch vor sechs Jahren hatte Lopez Obrador Wahlbetrugsvorwürfe erhoben, als er dem jetzt scheidenden konservativen Präsidenten Felipe Calderon knapp unterlegen war. Calderon und US-Präsident Barack Obama haben Pena Nieto zu seinem Sieg bereits gratuliert.