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Kunst am Pranger der Nazis

Beschlagnahmt, diffamiert - und am Ende verkauft: Der Umgang der Nationalsozialisten mit der Kunst der Moderne spricht Bände über ein zynisches Kunstverständnis. Werke der modernen Kunst wurden vom NS-Regime zuerst öffentlich an den Pranger gestellt - und sollte danach still und leise zur Devisenbeschaffung dienen. Vor 75 Jahren eröffnete man in München das erste Mal die Schau „Entartete Kunst“. 1939 wurde diese in Wien gezeigt. Mit diffamiert wurden auch österreichische Künstler wie Oskar Kokoschka. An seinem Schicksal nach 1945 zeigt sich, dass die Haltung der Nazis Mentalitäten im Umgang mit der Moderne geprägt hat.

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