Sechs Verletzte bei Waldbränden in Griechenland

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Bei Waldbränden auf der griechischen Halbinsel Peloponnes sind sechs Menschen verletzt worden. Feuerwehrleute und Freiwillige kämpften die ganze Nacht durch und konnten einige Brände unter Kontrolle bringen, wie der öffentlich-rechtliche TV-Sender NET heute Früh berichtete. Die Waldbrandgefahr bleibe sehr groß, warnte das Wetteramt. In weiten Teilen des Landes herrschen Temperaturen um die 42 Grad und extreme Trockenheit.

Einer der Verletzten schwebt in Lebensgefahr und musste in ein Spezialkrankenhaus in Athen gebracht werden. „Die Lage ist besser. Es werden keine Ortschaften mehr bedroht. Die Winde haben nachgelassen“, sagte die stellvertretende Regionalgouverneurin von Peloponnes, Dina Nikolakou, im Rundfunk.

Der Waldbrand war gestern Nachmittag ausgebrochen und nahm wegen starker Winde große Dimensionen an. Löschflugzeuge und Hubschrauber wurden eingesetzt. Betroffen war die Region um die Kleinstadt Megalopolis. Der Waldbrand hatte mehrere Fronten und bedrohte vor allem die Ortschaften Anemodouri und Routsi. Die Einwohner weigerten sich, die Dörfer zu verlassen.

Kleinere Waldbrände in Mittelgriechenland bei Larissa, auf Kreta und den Inseln Kythera und Oinousses seien auch unter Kontrolle gebracht worden, berichtete das Staatsradio weiter.