Briten beharren auf Festnahme

Ecuador hat sich entschieden: WikiLeaks-Gründer Assange, seit Monaten in der Londoner Botschaft des Landes versteckt, steht seit Donnerstagnachmittag offiziell unter dem Schutz des Anden-Staates. Das dürfte der Startschuss für einen außerordentlichen diplomatischen Konflikt zwischen Ecuador und Großbritannien sein: Entgegen allen Prinzipien des Völkerrechts beharrt London auf der Verhaftung Assanges bis hin zum Eindringen auf ecuadorianisches Hoheitsgebiet. Ecuador ist mit seiner Empörung darüber nicht allein. Die Lösung könnte in einem filmreifen „Ausschmuggeln“ Assanges aus der Londoner Botschaft bestehen.

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