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Reform des Gesetzes gefordert

Jener Fall eines verurteilten Vergewaltigers aus Salzburg, der anstelle von Haft seine Strafe mit einer Fußfessel zu Hause abbüßt, lässt seit Tagen die Wogen hochgehen. Sein Opfer kritisierte die Entscheidung heftig, SPÖ, BZÖ und FPÖ riefen nach einer Reform des entsprechenden Gesetzes. Nun schaltete sich auch Justizministerin Karl (ÖVP) in die emotional geführte Debatte ein: Im Interview mit der ZIB2 sagte sie, dass sie den Fall vom Verwaltungsgerichtshof prüfen lassen werde. Außerdem werde die Fußfesselregelung evaluiert - einen generellen Ausschluss von Sexualstraftätern sieht sie jedoch skeptisch.

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