Ärzte ohne Grenzen: Wieder Ebola-Ausbruch in Afrika

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Wenige Wochen nach einem Ausbruch des lebensbedrohlichen Ebola-Fiebers in Uganda sind jetzt auch Fälle in der Demokratischen Republik Kongo aufgetreten. Bisher seien bereits neun Menschen in Isiro im Nordosten des afrikanischen Landes gestorben, berichtete die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) gestern Abend (Ortszeit).

Jedoch sei bei Laboruntersuchungen nur in einem Fall zweifelsfrei bewiesen worden, dass es sich um Ebola handelte.

Kein Zusammenhang mit Uganda

Der Ausbruch der Krankheit sei jedoch völlig unabhängig von der Epidemie im Nachbarland Uganda: Im Kongo handle es sich um den Erreger Ebola-Bundibugyo, in Uganda um Ebola-Sudan. Im ugandischen Disktrikt Kibaale im Westen des Landes waren seit Anfang Juli 16 Menschen an der Krankheit gestorben.

Die Hilfsorganisation habe im Ebola-Behandlungszentrum in Isiro alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet, um eine Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Derzeit gebe es zwölf weitere Verdachtsfälle, ein Patient werde in dem Zentrum behandelt, hieß es.

Eine Infektion mit den Viren führt in 50 bis 80 Prozent der Fälle zum Tod. Es gibt weder eine vorbeugende Impfung noch ein Heilmittel.