Sieben Tote bei Selbstmordanschlag im Zentrum Bagdads

Ein Selbstmordattentäter hat im Zentrum Bagdads Polizeiangaben zufolge eine Autobombe gezündet und mindestens sieben Menschen mit in den Tod gerissen. Der Anschlag ereignete sich unweit einer Zufahrt zur grünen Zone, in der sich zahlreiche ausländische Botschaften und Gebäude der irakischen Regierung befinden, wie Polizeivertreter heute mitteilten. Zwei der Getöteten seien Soldaten. Zudem seien 27 Menschen verletzt worden.

Zahlreiche Fahrzeuge hätten vor einem Kontrollpunkt gewartet, um in die Zone einfahren zu dürfen, sagte ein Polizist. Plötzlich sei ein Auto herangerast und in die Luft geflogen. Vor gut einer Woche hatte es in der irakischen Hauptstadt eine Serie von Anschlägen in hauptsächlich von Schiiten bewohnten Vierteln gegeben. Dabei wurden mehr als 50 Menschen getötet.

Sprengstoffanschlag auf Kathedrale in Kirkuk

Vor einer Kathedrale in der nordirakischen Stadt Kirkuk zündeten Extremisten eine Bombe. Ein Polizeisprecher sagte, an der Heiliges-Herz-Kathedrale sei erheblicher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde durch den Anschlag in der Nacht auf heute niemand. Die Gemeinde stellte keinen Zusammenhang zwischen dem Anschlag und den Krawallen nach der Veröffentlichung des Mohammed-Schmähvideos in den USA her. Die Polizei wollte dies dagegen nicht ausschließen.