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Urteil ohne Widerspruch akzeptiert

Noch vor einem Jahr war Wang Lijun der gefeierte „Supercop“ Chinas und die rechte Hand von „Prinzling“ Bo Xilai. Nun, kurz vor dem entscheidenden Generationswechsel-Parteitag der chinesischen Führung, wurde er zu 15 Jahren Haft verurteilt. Peking wollte offenbar alles tun, um die Affäre um den entmachteten Spitzenpolitiker Bo noch vor dem Parteitag zu begraben. Wie schon Bos Frau bei ihrer Verurteilung wegen Mordes im August akzeptierte auch Wang das Urteil ohne Widerspruch - ein weiteres Argument für jene, die den Skandal nur für eine von langer Hand vorbereitete Demontage Bos halten. Was mit ihm geschehen ist, hat sich auch im nunmehrigen Prozess nicht aufgeklärt.

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