„Team Stronach“ präsentiert sich der Öffentlichkeit

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Die Partei des Industriellen Frank Stronach (80) präsentiert sich heute der Öffentlichkeit. In einer Pressekonferenz in der Orangerie im Wiener Schloss Schönbrunn wird der Austrokanadier erstmals über Inhalte seiner Bewegung referieren. Am Abend findet im „Magna Racino“ im niederösterreichischen Ebreichsdorf zudem ein Empfang für Medien und alle weiteren Interessierten statt.

Die Satzung, die zeitgleich auch online bekanntgegeben wird, legt relativ viel Macht in Stronachs Hände. „Die Partei wird nach außen vom Obmann alleine vertreten“, ist der wichtigste Satz der Parteisatzung, berichtet der „Kurier“ (Donnerstag-Ausgabe). Oder: Bei Stimmengleichheit in der Mitgliederversammlung „entscheidet die Stimme des an Jahren ältesten Parteimitgliedes“. Der austrokanadische Milliardär ist 80 Jahre alt.

„Fairness, Transparenz und Wahrheit“

Scheidet „der Obmann“ aus der Partei aus, kann er „zu Lebzeiten eine Person aus dem Kreis der Gründungsmitglieder bestimmen“, die - bis zu einer erneuten Wahl - an seine Stelle tritt. Beitreten kann dem „Team Stronach für Österreich“ jeder ab 16 Jahren, der einen Mitgliedsbeitrag entrichtet. Mindestens einmal jährlich soll eine Mitgliederversammlung stattfinden, an der man persönlich „oder via Telefonkonferenz teilnehmen kann“, zitiert der „Kurier“ aus Stronachs Parteisatzung.

Als Zweck der politischen Bewegung wird genannt, die staatliche Willensbildung „auf Basis der Österreichischen Bundesverfassung und der Prinzipien von Fairness, Transparenz und Wahrheit umfassend zu beeinflussen“. Ziele des „Teams Stronach“ sind, Bürger intensiver einzubinden, Staatsschulden und „überbordende Bürokratie“ abzubauen sowie eine Mitarbeiterbeteiligung mit Gewinnausschüttungen - wie bei Magna - in allen österreichischen Unternehmen.