FPK-Dobernig: Slowenen keine „echten Kärntner“

Kärntens FPK-Finanzlandesrat Harald Dobernig hat gestern bei einem Festkonzert des Kärntner Abwehrkämpferbundes mit heftigen Ansagen aufhorchen lassen. Wie die „Kleine Zeitung“ (Sonntag-Ausgabe) berichtete, bezeichnete er die Ortstafellösung als „Einstiegsdroge“ und sprach der slowenischsprachigen Volksgruppe ab, „echte Kärntner“ zu sein. Die Feier fand anlässlich des bevorstehenden 10. Oktober, dem Tag der Kärntner Volksabstimmung, statt.

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Scharfe Politkritik

Auf die Aussage Dobernigs folgte heute massive Kritik von SPÖ, Grünen und BZÖ. Als „erschreckend“ bezeichnet Kärntens SPÖ- Landesparteivorsitzender Peter Kaiser die Aussagen Dobernigs. „Furchtbar scheußlich und völlig jenseitig“ findet der Grünen-Landtagsabgeordneter Rolf Holub die Aussagen des FPK-Landesrates.

Wenn sich Dobernig „in diesen schweren Zeiten“ nur damit beschäftige, „wer ein echter Kärntner“ sei und wer nicht, könne man „diesen Politiker nicht mehr ernst nehmen“, hieß es vom BZÖ.

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