EU-Außenminister wollen neue Sanktionen gegen Iran und Syrien

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Die Außenminister der 27 EU-Staaten wollen heute die Sanktionen der Europäischen Union gegen die Regierungen in Syrien und im Iran verschärfen. Außerdem werden sie sich grundsätzlich auf Militärhilfe für die Regierung des westafrikanischen Staates Mali im Kampf gegen Islamisten einigen, die seit März den Norden des Landes kontrollieren. Beim EU-Einsatz soll es vor allem um die Ausbildung der malischen Armee gehen.

Nach Angaben von Diplomaten standen die Details der neuen Sanktionen im Atomstreit mit dem Iran bis kurz vor Beginn des Ministertreffens noch nicht fest.

Im Gespräch sind aber unter anderem ein Importverbot für iranisches Erdgas und ein Verbot, iranisches Öl zu transportieren oder zu lagern. Syrien soll durch zusätzliche Einreiseverbote sowie durch ein Landeverbot für Flugzeuge der staatlichen Fluggesellschaft Syrian Arab Airlines und für Frachtflugzeuge aus Syrien getroffen werden.