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Vorwurf der Bestechlichkeit

Unter großem Aufsehen hat am Montag im Wiener Landesgericht der Prozess gegen den ehemaligen ÖVP-Minister und EU-Abgeordneten Strasser begonnen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wirft ihm Bestechlichkeit vor. Dabei geht es um Gespräche mit als Lobbyisten getarnten Journalisten, denen Strasser in seiner damaligen Position angeboten haben soll, für 100.000 Euro jährlich die Gesetzgebung im EU-Parlament deren Wünschen entsprechend zu beeinflussen. Nach der Veröffentlichung der heimlichen Mitschnitte bei einem Abendessen musste Strasser zurücktreten - jetzt drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.

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