Nächste Runde im Reformstreit

Eine Zweiklassenmedizin, Spitalsschließungen und Einsparungen, die „an die Substanz der Versorgung“ gehen würden: Im Hickhack um die Gesundheitsreform machte die Ärztekammer mit einem „Protestkonvent“ am Mittwoch einmal mehr ihrem Unmut über die Reformverhandler Luft und kündigte zugleich weitere Protestmaßnahmen an. Den Vorwurf der Politiker, man wolle durch gezielte Patientenverunsicherung Misstrauen gegen die geplanten Reformen säen, wiesen die Ärztevertreter bei einer Pressekonferenz zurück. Im Gegenteil: Nur mit „Maßnahmen, die man auch spürt“, werde dem Thema die nötige Aufmerksamkeit zuteil.

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