„Ein Strick reicht“

Unter großem medialem Interesse hat am Montag der Korruptionsprozess gegen den vormaligen EU-Abgeordneten und Ex-ÖVP-Innenminister Strasser begonnen. Die Rollen zwischen Anklage und Verteidigung waren zum Auftakt klar verteilt: Staatsanwältin Maruna hielt ein kühles, faktengespicktes Anklageplädoyer, das in der Schlussfolgerung gipfelte, Strasser sei „Geld wichtiger“ gewesen als die eigene Integrität und Glaubwürdigkeit. Umso emotioneller plädierte Strassers Anwalt Kralik, dass sein unschuldiger Mandant schon vorverurteilt sei: „Wir brauchen keinen Richter. Ein Strick reicht.“

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