Generationen im Bann von Zufallserfolg

Es war eine abenteuerliche Mischung, die den Kinogehern vor 50 Jahren serviert wurde: Ein Filmteam im Monumental-Größenwahn, ein erfolgloser französischer Jungmime, ein US-Altstar mit Alkoholproblemen und dazu ein paar hundert kroatische Statisten mit Verständigungsproblemen spielten an den Plitvicer Seen Cowboy und Indianer. Das daraus zusammenfaschierte Produkt hieß „Der Schatz im Silbersee“ und markierte den Anfangspunkt einer Karl-May-Mania, die im deutschsprachigen Raum Generationen geprägt hat. Dass das so kam, war vor allem einer Serie von Zufällen zu verdanken - bis hin zur unverwüstlichen Da-di-daa-Kennmelodie, die gar keine war.

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