Kunstkammer neu: Die Schatzkiste des Landes öffnet wieder

Eine der zähesten Blamagen der heimischen Kulturlandschaft geht dem Ende zu: Nach ein paar „Schließtagen“, aus denen elf Jahre wurden, erlaubte das Wiener Kunsthistorische Museum heute einen ersten Blick in seine runderneuerte Kunstkammer, in der ab März einige der größten Kulturschätze des Landes wieder zu sehen sein werden.

„Kommen Sie und staunen Sie!“, warb Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) dafür in Zirkusdirektorenmanier. Damit setzte auch sie ein wenig die Tradition überzogener Versprechungen fort, die die Causa jahrelang kennzeichnete, denn vom ursprünglichen Konzept einer „Wunderkammer“ ist wenig übrig. Das ist zu einem kleinen Teil ein bisschen schade - zum weit größeren Teil aber sehr, sehr gut.

Mehr dazu in Schwere Geburt mit gutem Ausgang