Irakischer Präsident soll in Deutschland behandelt werden

Der erkrankte irakische Präsident Dschalal Talabani soll nach Angaben aus Bagdad morgen nach Deutschland gebracht und dort weiter behandelt werden.

Das sagte einer seiner Ärzte heute in der irakischen Hauptstadt der Nachrichtenagentur AFP. Talabani war am Montag in eine Klinik in Bagdad eingeliefert worden. Das irakische Staatsfernsehen berichtete, der 79-Jährige habe einen Schlaganfall erlitten.

Der Kurde Talabani war in den vergangenen Jahren mehrfach wegen gesundheitlicher Probleme behandelt worden. Im Jahr 2007 hielt er sich wegen Erschöpfung in Jordanien auf, im August 2008 unterzog er sich in den USA einer Herzoperation.