Iran fürchtet Dominoeffekt nach Assad-Sturz

Der Iran befürchtet nach den Worten eines führenden Ajatollahs einen Dominoeffekt, falls das syrische Regime gestürzt wird. „Manche Gruppen im Iran sind gegen unsere Unterstützung für Baschar al-Assad, aber das ist auch wegen unserer eigenen Interessen“, sagte Ahmed Khatami, Mitglied des einflussreichen Expertenrats heute.

„Unsere Unterstützung basiert auf der Tatsache, dass die nächsten Stationen Irak und Iran sein könnten, falls der Feind (Westen) in Syrien erfolgreich ist.“

Der Iran steht in der Syrien-Krise auf der Seite von Assad, weil Syrien unter anderen als engster Verbündeter im Kampf gegen den Erzfeind Israel gilt. Allerdings schafft die Parteinahme für die syrische Führung auch Probleme. Die Beziehungen zum Nachbarland Türkei, zu Ägypten, Saudi-Arabien und anderen arabischen Ländern haben sich erheblich verschlechtert, da diese auf der Seite der syrischen Rebellen stehen.