Autobombe tötet im Irak mindestens 20 schiitische Pilger

Mindestens 20 schiitische Pilger sind im Irak einem Bombenanschlag zum Opfer gefallen. Nach Informationen der Polizei explodierte ein in einem geparkten Auto versteckter Sprengsatz heute in der Ortschaft Mussajib, 60 Kilometer südlich von Bagdad.

Ziel des Anschlags waren Schiiten, die von den religiösen Feierlichkeiten zum Gedenken an den Todestag des Imams Hussein in der Stadt Kerbela kamen. Die Polizei zählte außerdem über 40 Verletzte. Die Mehrheit der Iraker bekennt sich zum schiitischen Islam. Sunnitische Terrorgruppen hatten bereits in den vergangenen Jahren mehrfach Anschläge auf schiitische Pilger verübt.