Karten in Türkei neu gemischt

Die Ermordung dreier kurdischer Aktivistinnen in Frankreich kann nicht darüber hinwegtäuschen: Erstmals seit Jahrzehnten öffnet sich für die Kurden in der Türkei ein Zeitfenster für die Erreichung von deutlich mehr Autonomie. Premier Erdogan braucht im kommenden Jahr die Stimmen der Kurden, wenn er als Präsidentschaftskandidat antritt. Gleichzeitig strahlt das prosperierende irakische Kurdengebiet auf die Türkei aus. Erstmals scheint ein „kurdischer Frühling“ denkbar.

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