Täglich 180.000 Barrel gestohlen

Nigeria besitzt die größten Erdölvorkommen Afrikas und ist der sechstgrößte Erdölexporteur der Welt - die Bevölkerung hat von diesem Reichtum freilich nichts. Der Regierung sowie den vor Ort und Stelle tätigen Ölkonzernen geht jedoch ein Elftel der täglichen Produktion durch die Lappen. Grund: In den Fördergebieten sind bewaffnete Gangs organisiert, die Öl von Pipelines abzweigen, um damit illegalen Handel zu betreiben. Für den nigerianischen Staat bedeuten diese Machenschaften neben dem finanziellen Verlust ein veritables Sicherheitsrisiko. Was zudem bleibt, sind völlig verschmutzte und brennende Landstriche.

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