Angst vor Privatisierung über Hintertür

Die Privatisierung der Wasserversorgung und jegliches Bestreben, das in diese Richtung weist, ist in Österreich ein rotes Tuch. Entsprechend groß ist der Aufschrei am Donnerstag, nachdem der EU-Binnenmarktausschuss mit großer Mehrheit für eine umstrittene Konzessionsrichtlinie stimmte. Kritiker befürchten, dass Kommunen dadurch zur Privatisierung der Wasserversorgung gedrängt werden. In der EU-Kommission sieht man das freilich anders: Die neue Richtlinie ermögliche mehr Fairness und Transparenz bei den Verfahren - rein kommunale Wasserversorger seien davon ohnehin ausgenommen.

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