US-Verkehrssicherheitsbehörde „besorgt“ über Dreamliner

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Nach der Pannenserie beim Dreamliner des US-Flugzeugbauers Boeing haben sich die Ermittler sehr besorgt über brennende Batterien an Bord gezeigt. „Das ist ein noch nie da gewesenes Ereignis“, sagte die Chefin der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB, Deborah Hersman, gestern.

„Wir sind sehr besorgt.“ Die Ermittler der NTSB haben den Angaben zufolge noch keine genauen Erkenntnisse über die Ursache der Batteriebrände. „Wir sind noch im frühen Stadium unserer Untersuchung“, sagte sie.

Anfang Jänner war bei einem Dreamliner der Fluggesellschaft Japan Airlines nach der Landung in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts ein Feuer ausgebrochen. Eine Woche später musste eine Boeing 787 der Gesellschaft All Nippon Airways wegen eines Brands auf einem japanischen Inlandsflug notlanden. Die US-Luftfahrtbehörde FAA verhängte wegen der Zwischenfälle ein weltweites Flugverbot für alle im Einsatz befindlichen 50 Dreamliner. Boeing stoppte die Auslieferung seines Prestigeflugzeugs, bis das Problem geklärt ist.