Putin dient sich neuer Klientel an

Das am Freitag von Moskau auf den Weg gebrachte Gesetz zum Verbot von „Homosexuellenpropaganda“ ist sinnentleert: Gleichgeschlechtliche Liebe ist in Russland ohnehin in den Untergrund gedrängt und tabuisiert. Geht es nach den Kritikern von Präsident Putin, geht es um nichts anderes als ein Politmanöver auf dem Rücken einer diskriminierten Minderheit, weil Putin auf der Suche nach neuen Unterstützern bei Konservativen, Rechten und Orthodoxen fündig geworden ist. Die Opfer waren demnach gestern Pussy Riot, heute die Homosexuellen und morgen, wonach die Rechte gerade rufen wird.

Lesen Sie mehr …