Regeln nach Lobbying umgeschrieben

Bei der Pannenserie des „Dreamliner“ rückt Japan immer mehr in den Fokus: 35 Prozent der Boeing 787 werden dort gefertigt. Wie nun aufgedeckt wurde, werden sie vor allem deshalb dort gefertigt, weil Japans Regierung nach Interventionen der japanischen Luftfahrtbranche im Jahr 2008 die entsprechenden Sicherheitsvorschriften senkte. Noch ist zwar ungeklärt, ob das tatsächlich ein Grund für die Probleme mit dem Flugzeug ist. Dem US-Hersteller ist aber im Moment alles recht, was von eigener Verantwortung wegweist - auch wenn es deshalb schon jetzt erste diplomatische Verstimmungen zwischen beiden Ländern gibt.

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