FARC-Rebellen bieten Freilassung von Geiseln an

Die kolumbianische FARC-Guerilla hat die Freilassung von zwei Polizisten und eines Soldaten angeboten. Die Rebellen erklärten sich bereit, die Uniformierten an das Internationale Rote Kreuz zu übergeben, heißt es in einem gestern auf ihrer Web-Seite veröffentlichen Kommunique.

Die Polizisten wurden vor einer Woche in der Umgebung von Palmira, im Departement Valle del Cauca, von den Farc gefangen genommen. Der Soldat fiel den Rebellen am Mittwoch bei einem Angriff auf eine Heerespatrouille im südwestlichen Departement Narino in die Hände. Bei dem Überfall wurden vier Militärs getötet und zwei weitere verletzt.

Staatschef Juan Manuel Santos warnte, dass seine Regierung sich durch Entführungen nicht erpressen lasse, um einen Waffenstillstand mit der Guerilla zu akzeptieren, wie der Rundfunksender La W berichtete. Die Farc und die kolumbianische Regierung führen seit Anfang November Friedensgespräche in Havanna.