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Koalitionsangebot an Dörfler

BZÖ-Obmann Josef Bucher rechnet trotz schwacher Umfragewerte für seine Partei nicht damit, dass weitere Abgeordnete seinen Parlamentsklub in Richtung Team Stronach verlassen. Bei der Kärntner Landtagswahl hofft Bucher als „persönliches Wahlziel“ auf ein zweistelliges Ergebnis und einen Sitz in der Landesregierung.

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Den Kärntner Regierungssitz würde Bucher selbst einnehmen, das BZÖ aber trotzdem als Spitzenkandidat in die Nationalratswahl führen, sagte er am Sonntag in der ORF-„Pressestunde“. Weiterhin strebt Bucher auch den Landeshauptmann-Posten an, auch wenn das noch länger dauern könnte, wie er meinte. Vorstellen könnte sich Bucher, Gerhard Dörfler wieder zum Landeshauptmann zu wählen - allerdings nur, wenn die Brüder Kurt und Uwe Scheuch in der FPK keine Rolle mehr spielen.

Bucher verteidigt umstrittenen Werbespot

Den umstrittenen Kinospot, in dem das BZÖ die FPK-Spitze, aber auch SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser, in eine Reihe mit gestürzten Diktatoren wie Hosni Mubarak und Nicolae Ceausescu stellt, verteidigte Bucher: Man wolle zwar niemanden in die Nähe von Diktatoren rücken, aber in Kärnten herrsche eine „regimeähnliche Machtkonzentration“. Der Spot hätte eigentlich ab diesem Wochenende in Kärntner Kinos zum Einsatz kommen sollen, wird jedoch von diesen nicht gespielt.

Einen politischen Hintergrund vermutet Bucher hinter der Beschädigung seines Autos in der Nacht auf Mittwoch, einen Tag nach der Präsentation des Werbefilms. Der Wagen wurde beschmiert, die Reifen aufgestochen. „Es ist naheliegend, dass das mit dem Kärntner Wahlkampf zusammenhängt, weil ich bisher noch nie Opfer einer Sachbeschädigung geworden bin“, meint Bucher. Auch die Polizei gehe von einem bewussten Vandalenakt aus.

Keine Angst vor Stronach

Mit dem Abgang weiterer BZÖ-Abgeordneter in Richtung Team Stronach rechnet Bucher nicht: „Da wird sich Herr Stronach die letzten Zähne ausbeißen.“ Er lege für alle 13 verbliebenen BZÖ-Abgeordneten die Hand ins Feuer und werde jeden einzelnen von ihnen bei der Nationalratswahlliste berücksichtigen, kündigte Bucher an. Außerdem fürchte er sich nicht vor Frank Stronach, zumal dessen Umfragen schon wieder nach unten zeigen würden.

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