US-Energieministerium Opfer von Profi-Cyberattacke

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Nach mehreren US-Zeitungen und dem Internetdienst Twitter ist auch das US-Energieministerium Opfer einer Cyberattacke geworden. Bei dem Hackerangriff Mitte Jänner seien die Daten von mehreren hundert Mitarbeitern und Zulieferern gestohlen worden, teilte das Ministerium gestern in einer Nachricht an sein Personal mit. Geheime Informationen seien aber nicht darunter.

Weitere Attacken sollen verhindert werden

Wer hinter dem Angriff steht, teilte das Ministerium nicht mit. Es habe gemeinsam mit der Bundespolizei FBI Ermittlungen aufgenommen, alle Betroffenen seien informiert worden. Zudem seien Schritte eingeleitet worden, um ähnliche Vorkommnisse in der Zukunft zu verhindern. Das Ministerium verwaltet unter anderem die Atomenergieprogramme der USA.

US-Medien im Fokus von Hackern

Die Zeitungen „New York Times“, „Washington Post“ und „Wall Street Journal“ hatten in den vergangenen Tagen über technisch ausgefeilte Hackerangriffe auf ihre Internetseiten und Computer berichtet, auch Twitter meldete eine Cyberattacke, bei dem die Zugangsdaten von rund 250.000 Nutzern des Kurzbotschaftendienstes gestohlen wurden. Die Medien machten China für die Angriffe verantwortlich.