Medien: Verletzte durch Meteoritenregen im Ural

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Durch einen Meteoritenregen im russischen Ural hat es laut einem Medienbericht Verletzte gegeben. „Zahlreiche“ Anrufer hätten heute über Schnitte und Prellungen berichtet, erklärte das örtliche Katastrophenschutzministerium in der Region von Tscheljabinsk der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Zuvor war von vier Menschen die Rede gewesen, die durch Glasscherben verletzt worden seien. Den Angaben zufolge ließ eine Druckwelle in mehreren Ortschaften die Fenster bersten.

Das örtliche Katastrophenschutzministerium erklärte in einer Mitteilung, der Meteoritenregen sei über dem Ural niedergegangen. Gesteinsfragmente seien in kaum bewohnte Gegenden gestürzt. Zunächst hatte Interfax einen Behördensprecher zitiert, dem zufolge keine Steine herabgefallen waren. Nachrichtenagenturen zitierten mehrere Zeugen, die von heftigen Explosionen in der Region berichteten. Unter der Bevölkerung sei Panik ausgebrochen.