Zeitung: Kurie zog im Hintergrund Fäden

Obwohl die Kardinäle im Konklave Geheimhaltung schwören mussten, sind nun, zwei Tage nach der Wahl des Argentiniers Bergoglio zum neuen Papst, Details der Wahl bekanntgeworden. 90 der 115 wahlberechtigten Kardinäle gaben laut „Corriere della Sera“ ihre Stimme für Bergoglio ab. Möglich geworden war diese überwältigende Zustimmung laut der italienischen Tageszeitung durch die Einigung einiger Schwergewichte in der Kurie und der Fraktion der amerikanischen Kardinäle. Auch der Wiener Erzbischof Schönborn soll von seiner Unterstützung des Favoriten Scola abgegangen und zu Bergoglio umgeschwenkt sein.

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