Von Aufkündigung bis Privatsache

Die katholische Kirche beschäftigt nun auch die Politik. Anlässlich des Mitte April startenden „Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien“ erklärten die Parlamentsparteien ihre Positionen zum Konkordat - dem Vertrag zum Verhältnis zwischen Kirche und Staat. Die Grünen sprechen sich eindeutig für eine Auflösung dieses völkerrechtlichen Vertrages aus. Der grüne Abgeordnete Pilz forderte zudem ein Ende der finanziellen Vorteile für die Kirche. Auch die FPÖ kann sich vorstellen, Details des Konkordats unter die Lupe zu nehmen. Für das BZÖ und das Team Stronach ist Religion „Privatsache“. Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP sprechen sich unterdessen gegen eine Aufkündigung aus.

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