Ein „Erdbeben“ im Offshore-Business

Eine riesige Menge an Dokumenten, die der internationalen Presse zugespielt wurden, könnte demnächst mehr Licht ins Dunkel verschlungener Finanzgeschäfte bringen, als manchen lieb ist. Der Datensatz umfasse rund zwei Millionen E-Mails und die Namen von 130.000 Personen, die ihr Geld in zehn Steueroasen gebunkert haben, berichtete am Donnerstag etwa die „Süddeutsche Zeitung“. Das Spektrum reiche „vom Plutokraten bis zum Präsidenten“, schrieb der britische „Guardian“. Aus den Dokumenten werde auch klar, wie Geld verschoben wird. Weltweite Ermittlungen könnten ein „Erdbeben“ in der diskretesten Branche der Finanzindustrie auslösen.

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