Reederei muss nach „Costa“-Unglück eine Mio. Strafe zahlen

Die Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere muss nach der Havarie der „Costa Concordia“ eine Strafe in Höhe von einer Million Euro zahlen.

Das Gericht im italienischen Grosseto stimmte heute der von dem Unternehmen vorgeschlagenen Vereinbarung zu, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Damit werde es keine weiteren Ermittlungen gegen Costa Crociere geben. „Das ist die vernünftigste Lösung im Vergleich zu dem, was passiert ist“, sagte Marco de Luca, der Anwalt der Kreuzfahrtgesellschaft.

Bei dem Unglück vor der italienischen Insel Giglio im Jänner 2012 waren 32 Menschen ums Leben gekommen. Die „Costa Concordia“ war an einen Felsen gefahren, aufgeschlitzt worden und gekentert. Die Hauptvorwürfe richten sich gegen den Kapitän. Ob es gegen ihn einen Prozess geben wird, muss das Gericht noch entscheiden.