Hochner-Preis an Ö1-Journalistin Cornelia Krebs

Der Robert-Hochner-Preis 2013 geht an die ORF-Radiojournalistin Cornelia Krebs. Das teilte die Hochner-Preis-Jury gestern mit.

Krebs sei vor allem mit Hörfunkbeiträgen zur Asylpolitik in Erscheinung getreten, „welche profunde Recherche und Sachkenntnis mit hoher Aktualität und mitreißender Reportagengestaltung in exzellenter Weise verbunden haben“, heißt es in der Jurybegründung. Krebs’ „erstklassiger Radiojournalismus“ sei auch eine „Visitkarte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“.

Insbesondere die Ö1-Journal-Berichte und „Journal Panorama“-Reportagen über die Missstände in der „Sonderanstalt für straffällige Asylwerber“ auf der Kärntner Saualm hätten diese Qualitäten gezeigt. Und die Beiträge hätten auch Folgen gehabt: Der damalige Kärntner Landeshauptmann musste letztlich die Schließung der Saualm bekanntgeben und führte als Grund Informationen aus den Radioberichten an.

Der Robert-Hochner-Preis für herausragende journalistische Leistungen in elektronischen Medien wird gemeinsam von der Journalistengewerkschaft und dem Verbund ausgelobt und - gemeinsam mit dem Kurt-Vorhofer-Preis - am 28. Mai von Bundespräsident Heinz Fischer in der Hofburg überreicht.