Bisher unbekannte Akten aufgetaucht

Westdeutsche Pharmakonzerne sollen Zehntausende Menschen in der DDR - offenbar auch ohne deren Wissen - als Versuchskaninchen benutzt haben. Dieser bereits länger erhobene Vorwurf wurde vom deutschen Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ mit Verweis auf bisher unbekannte Akten nun untermauert. In Dutzenden DDR-Kliniken seien demnach bis zum Mauerfall Medikamentenstudien in Auftrag gegeben worden. Getestet worden sei unter anderem die als Dopingmittel missbrauchte Substanz Erythropoetin (EPO) an „unreifen Frühgeborenen“. Bei den „Menschenversuchen auf Bestellung“ soll es auch zu Todesfällen gekommen sein.

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