Entscheidung mit politischer Sprengkraft

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat ein Grundsatzurteil mit Sprengkraft für die heimische Universitätslandschaft erlassen: Erstmals wurde einem ehemaligen Medizinstudenten Schadenersatz für Platzmangel an der Uni zugesprochen. Er habe sein Studium nicht wie geplant voranbringen können, sei deshalb verspätet ins Berufsleben eingestiegen und habe zudem quasi ohne Gegenleistung Studiengebühren bezahlt, argumentiert der OGH. Die Hochschülerschaft jubiliert - sie geht davon aus, dass die Unis nun ordnungsgemäßes Studieren ermöglichen werden, weil sie sonst „nach Strich und Faden verklagt“ würden.

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